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ADHS – Aufmerksamkeitdefizitsyndrom mit Hyperaktivität *)


Inhalt

 

Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor:

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Der 5-jährige Andreas geht seit 2 Monaten in den Vorschulkindergarten. Sie holen das Kind wie jeden Tag um 12.00 Uhr ab. Heute werden Sie aber von der Leitung des Kindergartens angesprochen und Ihnen wird empfohlen das Kind aus der Einrichtung zu nehmen, da das Verhalten des Kindes extrem waghalsig, impulsiv, ungeschickt und aggressiv sei. Er beißt, tritt, boxt und schubst und die Erzieherinnen hätten alles getan damit das Kind ruhiger wird, aber vergeblich. Ein zusätzliches Problem ist, dass Andreas die Kinder zu gefährlichen Aktionen anstiftet z.B. über hohe Absperrvorrichtungen des Kindergartens zu klettern und wegzulaufen.

Oder:

Tom 7 Jahre, wurde vor 2 Wochen eingeschult.
Sie bekommen von der Lehrerin einen aufgeregten Anruf.
„Ihr Sohn ist auf das Bücherregal geklettert, mitten im Unterricht und weigert sich dort wieder herunter zu kommen!“
„Bitte kommen Sie in die Schule und holen Sie ihr Kind ab. Sie sollten  mit Ihrem Kind klären, dass so ein Verhalten unmöglich ist, zudem stört er ständig den Unterricht, bleibt nicht still auf seinem Platz sitzen, sondern zappelt nur herum und wenn er mal seine Beine stillhält macht er einen abwesenden Eindruck.“
Außerdem wird Ihnen angeraten, Ihrem Kind doch Ritalin verschreiben zu lassen, damit diese, für alle anstrengende Situation entschärft wird. Dieses  Medikament scheint manchmal ein Ausweg zu sein, jedenfalls für eine kurze Zeit..

Sie stellen sich vielleicht die Frage, ob in der Erziehung etwas falsch gelaufen ist, da es daheim nicht besser ist. Ständig zerlegt das Kind irgendwelche Geräte, oder Spielsachen und wirft sie sinnlos herum. Oder Sie verbringen sehr viel Zeit in den Kliniken, weil das Kind ausprobieren musste, wie es ist, von einem Dach zu springen und alles tut um weitere gefährliche „Adrenalinkicks “ zu testen.

Möglicherweise überlegen Sie jeden Morgen, wie Sie den heutigen Tag überstehen sollen.

Am Nachmittag werden Stunden benötigt, um die Hausaufgaben zu erledigen, weil es ständig interessantere Themen gibt, um sich ablenken zu lassen. Am Ende beschweren sich die Lehrer oft über die fehlende Sorgfalt und krakelige Schrift der betroffenen Kinder.

Dennoch gibt es auch viel Positives zu sehen, denn Kinder mit ADHS sind oft hochintelligent. Sie strotzten nur so vor Kraft und Energie.
Zudem zeigen sie sehr viel Kreativität, haben tolle Ideen und sind meist künstlerisch begabt. Menschen mit ADHS können sehr lustig, unterhaltsam, spontan, sowie charmant sein.

Eine homöopathische Behandlung kann zur Allgemeintherapie sinnvoll sein. Die Homöopathie bezieht sich auf spezielle Allgemeinsymptome.


Wie können wir ADHS frühzeitig erkennen?

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Die Betroffenen haben grundsätzlich Nahrungsmittelallergien und ein schwaches Immunsystem. Dies zeigen besonders kleine Kinder mit ständigem Schnupfen, wiederkehrenden Infektionen der Atemwege, geschwollene Lymphknoten und Nasennebenhöhlenbeschwerden.

Folgende Beschwerden können schon im Mutterleib auftreten:

Das Ungeborene

  • ist extrem überaktiv im Mutterleib, so dass die Mutter sehr wenig Schlaf bekommt
  • hat lange Schluckaufperioden
  • macht mit heftigen und anhaltenden Tritten auf sich aufmerksam, dass die Rippen der werdenden Mutter schmerzen.
Beschwerden, die dann oft beim Säugling auftreten:
  • lange Koliken, starkes Spucken, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, verstopfte Nase
  • belegte Atemwege, Ekzeme, juckende Ausschläge
  • Unruhe, schreien, langes Weinen
  • ablehnen von Zärtlichkeiten
  • möchte herumgetragen werden
  • starkes „sabbern“
  • extremes Schwitzen
  • Kopf gegen Gegenstände schlagen
  • Laufenlernen schon im Alter von 7-8 Monaten
  • wiederkehrende Ohreninfektionen
  • Weigerung angezogen zu bleiben
  • schneller Puls
  • Verlangen nach Aufmerksamkeit
Zusätzliche Anzeichen:
  • rote Ohren
  • rote Wangen
  • dunkle Augenringe
  • geschwollene Tränensäcke
  • Falten unter den Augen
  • glasige, glänzende Augen
  • ein „weggetretener“ Gesichtsausdruck
  • unruhige Beine
Beschwerden bei älteren Kindern:
  • aufgebläht sein, ständiges Aufstoßen
  • Schmerzen in den Beinen
  • Kopfschmerzen
  • ständig laufende oder verstopfte Nase
  • unruhige Beine
  • Husten und Niesen
  • Wutausbrüche, spucken, kneifen, boxen, schlagen, schubsen
  • der  starke Wunsch nach bestimmten Nahrungsmitteln (werden meißt nicht vertragen)
  • ununterbrochener Redefluss
  • Weigerung zu Lächeln
  • Niedergeschlagenheit
  • Weigerung sich anfassen  zu lassen
  • der Wunsch in dunkle Ecken zu krieche


Die Behandlung:

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Sie richtet sich nach den Allgemeinsymptomen und nach der Gemütsverfassung des Patienten.

Fallbeispiel:

Der 1-jährige Kevin war schon als Säugling sehr unruhig, er schrie sehr viel, hatte starke Blähungen und Koliken, zudem spukte er ständig und mußte viel getragen werden, weil er sich sonst vor Schmerzen krümmte. Kevin konnte schon mit 9 Monaten ein bisschen laufen.
Er weinte,  war sehr unruhig, hatte Probleme sich zu konzentrieren und tobte viel herum. Außerdem tat er sich oft weh. Der Kleine bekam regelmäßige Wutanfälle, oder schlug absichtlich seinen Kopf gegen die Wand und warf seine Spielsachen herum, oder was auch immer er gerade zufassen bekam. Zusätzlich hatte er ein stark juckendes Ekzem am Hals, was er ständig blutig kratzte.


Er wurde nach seinen Symptomen und Allgemeinzustand entsprechend behandelt.


Schlusswort

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Die schulischen Leistungsanforderungen werden immer größer, die Medien und Computerspiele haben immer größeren Einfluss auf unsere Kinder.
Die Zeit bringt es mit sich, dass unsere Kinder viel höheren Stressfaktoren ausgesetzt sind.

Einiges können wir vielleicht verändern, anderes müssen wir so hinnehmen wie es ist.


*) In zahlreichen individuellen Heilversuchen an Menschen zeigen diese Naturheilverfahren gute Ergebnisse. Doch weisen wir darauf hin, dass die hier vorgestellten Naturheilverfahren sowie auch seine Wirkungen in der klassischen Schulmedizin bisher weder wissenschaftlich anerkannt sind noch als bewiesen gelten.

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