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Die Homöopathie *)


Inhalt


Homöopathie – historische Entwicklung nach Hahnemann

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Samuel Hahnemann wurde 1755 in Meißen als drittes Kind seiner Eltern geboren.
Sein Vater war Porzelanmaler.  Hahnemann besuchte die Meißener Stadtschule, bekam dann ein Stipendium an der Fürsterschule St. Afra.
1775 begann er ein Medizinstudium in Leipzig. Hahnemann wechselte dann für ein dreiviertel Jahr an die Wiener Universität, wo er zusätzlich beim Medizinprofessor und ärztlichem Direktor des Spitals Unterricht am Krankenbett und bei den Visiten erhielt.Dennoch war er gezwungen, eine zusätzliche Arbeit anzunehmen. Dieser Job wurde ihm 1777 von dem Freiherrn Samuel und Brukenthal, der von Kaiserin Maria Theresia zu ihrem Stadthalter in Siebenbürgen / Rumänien ernannt war, eine Stelle als Leibarzt und Bibliothekar angeboten. Samuel Hahnemann blieb 27 Jahre in dieser Stellung in Hermannstadt / Rumänien. Dort hatte er zahlreiche Fälle von Erkrankungen an Malaria gesehen. Bis er selbst schwer erkrankte.

Er ging zurück nach Deutschland und wurde mit Chinarinde behandelt und geheilt. Hahnemann schloss sein Medizinstudium 1779  in Erlangen mit seiner Promotion ab. Er arbeitete dann als Arzt, Chemiker, Pharmazeut, Übersetzer und Schriftsteller.
Zeitweise gab er seine Arztpraxis völlig auf, weil sie wenig Einnahmen brachte.
Ständig wurder er weitergetrieben, wechselte den Wohnort, hatte Ärger mit Apothekern, wegen seinen Fähigkeiten als Chemiker, Pharmazeut und Arzt, er widmete sich den chemischen Untersuchungen und Herstellungen verschiedener Medikamente.
1789 ging Hahnemann mit Frau und 3 Kindern nach Lockwitz, dann nach Leipzig und übersetzte 1790 die zweibändige Arzneimittellehre des Schotten William Cullen, ein damals sehr bekannter Mediziner.
Bei diesen Übersetzungen stieß er auf einige Unklarheiten über die Wirkungsbeschreibungen von „Chinarinde = China“.
Zur Klärung probierte er selbst mehrere unschädliche Dosen von Chinarinde, dieser Chinarindenversuch 1790 hatte eine besondere historische Bedeutung. Samuel Hahnemann entdeckte hiermit die Anfänge der Homöopathie, denn nach der Einnahme dieser Dosen erlitt er abgeschwächte Symptome. Diese Reaktion kannte er von seinen Malariaanfällen, bezeichnet als eine Arzneimittelprüfung.
Dieses bedeutet, dass obwohl der Mensch gesund ist und im gesunden Zustand geringe Dosen von z.B. Chinarinde zu sich nimmt, auch diese Symptome bekommt.
Dadurch kam ihm der Verdacht, das es im umgekehrten Fall, also wenn eine Malaria besteht und eine geringe Dosis Chinarinde zugeführt wird, müssten die Symptomähnlichkeit der Chinarinde Malaria zur Heilung bringen. Also Ähnliches mit Ähnlichem heilen („simila similibus curentur“).
Er führte über 6 Jahre an seinen Schülern und seiner Familie Arzneimittelprüfungen durch. 1810 veröffentlichte er die erste Auflage sines Grundlagenwerkes zur Homöopathie, damals unter dem Titel „Organon der rationellen Heilkunde“ (spätere Auflagen tragen den Titel „Organon der Heilkunst“).
Es wurde in den kommenden Jahren ständig überarbeitet und ergänzt und ist bis heute ein wichtiges theoretisches Werk der Homöopathie geblieben.

Hahnemann wurde nun als Haupt einer neuen Schule der Heilkunst gesehen.
Es folgte 1811 das große Werk „Prüfung der Arzneimittelsymptome am Gesunden“.
Sein Werk war für damalige Zeiten einzigartig. Eine weitere große Rolle zur Durchsetzung der Homöopathie spielten seine Stellungnahmen zu den großen Choleraepidemien der Jahre 1830 und 1831. Er veröffentlichte einige einflussreiche Texte zum Wesen der Cholera. Hahnemann empfahl Anwendungen mit Kampfer, mit recht gutem Heilerfolg.
In März 1830 starb seine erste Frau nach 48 jähriger Ehe.

Hahnemann heiratete 5 Jahre später seine zweite Ehefrau, die französische Malerin Melanie d’ Hervilly Hahnemann. Er zog kurz darauf mit ihr nach Paris.
Samuel Hahnemann hatte auch in Paris sehr große Erfolge und eine gutgehende Praxis.

In seinen letzten Lebensjahren erarbeitete Hahnemann in der 6. Auflage seines „Organon“ die neuen Vorschriften für die Arzneibereitung. Es wurden dort Verdünnungsschritte bis zu Potenzierungen von 1 : 50.000 = Q – auch LM Potenz genannt – beschrieben.
Er war bis ins hohe Alter geistig rege und agil. Hahnemann verstarb 1843 im Alter von 88 Jahren in Paris.


Hahnemann's Ehrungen:

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1851 wurde ein Denkmal für Hahnemann in Leipzig enthüllt.
1897  in Köthen ein Hahnemann Denkmal errichtet
1900 wurde ein Ehrenmal in Washington D.C. eingeweiht, mit der Innenschrift
„similia similibus curentur“ – „Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden.“


Was ist Homoöpathie?

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Sie unterstützt die Selbstheilungskraft des Körpers. Diese Lebensenergie ist ein Teil der Lebenskraft, die in jedem Lebewesen vorhanden ist.
Die Qualität dieser Energie entwickelt sich schon in der Kindheit.

Alle Einflüsse, wie:
  • Umfeld
  • Ernährung
  • Krankheiten
  • Gefühle
  • Liebe
  • Hass
  • Verständnis
  • Geborgenheit
  • Enttäuschungen
  • Kummer
  • Schmerz
  • Freude und
  • Einsamkeit

haben ihre Wirkung auf den Körper und die Seele.

Für die homöopathische Behandlung ist eine vollständige Anamnese*)
wichtig, wie:

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  • Traumata
  • Gemütsymptome, wie Traurigkeit, oder Angst, usw.
  • Miasmen (erworbene Infektionen, vererbte Infektionen, Impffolgen, chronische Krankheiten)
  • Auslöser, z. B., Kälte, Wärme, Nässe, Sonnenbestrahlungen, Feuchtigkeit, toxische Einwirkungen
  • Krankheits-und Allgemeinsymptome
  • ganz auffällige und ungewöhnliche Symptome sollten besonders beachtet werden (Wie Bauchschmerzen und trotzdem verlangen nach Eiscreme).

*) Anamnese: Aufnahme der Krankengeschichte.


Die Potenzen

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Die Wirkung bei der Homöopathie beruht unter anderem auf der Potenzierung, auch Verdünnung genannt.

Nehmen wir zum Beispiel einen Tropfen von der Ursubstanz, die aus  Pflanzen, Mineralien oder auch tierischen Bestandteilen bestehen kann.
Dieser Tropfen wird verdünnt, bis kein Bestandteil der Ursubstanz  mehr nachweisbar ist.

Das wäre 1 Tropfen von der Grundsubstanz auf 10 Tropfen Verdünnung, ergibt nach der
Dynamisierung (=Verschütteln) eine so genannte D1  Potenz (Dezimalverdünnung)
Einen Tropfen der Grundsubstanz auf 100 Tropfen Verdünnung ergibt eine C1  Potenz (Centesimalverdünnung)

u.s.w............

Eine Verdünnung bis zu 1:50 000 ergibt eine L M oder Q-  Potenz

Die höchste Potenz ist eine C1 oder MM  Potenz

Bei chronischen Krankheiten ist immer eine Konstitutionsbehandlung angeraten.
Wobei der Mensch als Ganzes gesehen wird:
Die Behandlung richtet sich typbedingt aus, z.B. welche körperlichen und geistigen Eigenschaften oder Beschwerden vorliegen.
Krankheiten die vererbt sein können, oder erworbene Krankheitssymptome (Miasmen genannt), können behandelt werden. Es werden z.B. lymphatische, oder tuberkulinische Konstitutionen unterschieden, oder Psorische, Sykotische und syphilitische Miasmen festgestellt.

Alle genannten Kriterien werden bei einer homöopatischen Behandlung mit einbezogen.


*) In zahlreichen individuellen Heilversuchen an Menschen zeigen diese Naturheilverfahren gute Ergebnisse. Doch weisen wir darauf hin, dass die hier vorgestellten Naturheilverfahren sowie auch seine Wirkungen in der klassischen Schulmedizin bisher weder wissenschaftlich anerkannt sind noch als bewiesen gelten.


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√Ąrzte k√∂nnen nur kurieren ‚Äď gesunden muss der K√∂rper selbst.
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